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Interessante Fakten über Kaffee, die jeder Genießer kennen sollte!

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Kaffee und das Gesellschaftsleben – das gepflegte Miteinander nur Schein oder Sein?

Der Mensch lebt gerne in Gesellschaft. Das soziale Wesen benötigt vielmehr Zuwendung, um sich geistig gesund und vital zu halten. Stress, Ängste und Sorgen sind demzufolge viel leichter zu ertragen, wenn darüber geredet wird. Die Corona-Pandemie, welche weltweit zu einer belastenden Krise wurde, hat ihr Ende noch längst nicht erreicht. Neben der Ansteckung und Gefahr durch einen Virus war und ist es die Isolation, die einen gravierenden Effekt auf unser Alltagsleben hat. Hier schlagen die Kassenärzte Alarm. Laut Untersuchungen der Weltgesundheitsorganisation WHO stieg die Zahl psychischer Erkrankungen bereits im ersten Pandemiejahr um 25 Prozent. Primär die Depression sowie Angststörungen haben die mentale Gesundheit der Gesellschaft stark in Mitleidenschaft gezogen. Laut Aussagen des Statistischen Bundesamtes ist der Anteil an 30- bis 59-Jährigen, denen es seit der Krise schlechter geht, auf sage und schreibe die Hälfte, also 48 Prozent angestiegen. Hier ist dringend Handlungsbedarf. Die gepflegte Tasse Kaffee für zwischendurch könnte dahingehend Abhilfe schaffen.

Kaffee und sein Weg in die Gesellschaft

Eine Gesellschaft ist eine abgegrenzte Anzahl von Personen, die sozial miteinander interagieren. In der Soziologie wird diese Interaktion Vergesellschaftung genannt, deren maßgebliche Triebfeder die Geselligkeit ist. Die Kommunikation spielt dahingehend eine übergeordnete Rolle, da diese zu wechselseitigen Austauschbeziehungen sowie gegenseitiger Beeinflussung führt. Die Geselligkeit wiederum ist eine Identität stiftende Maßnahme, die zur Einbindung in die Gesellschaft führt. Neben der Zerstreuung und Unterhaltung ist das soziale Gemeinschaftsgefühl demnach das Hauptkriterium, warum sich Menschen zusammenfinden. Bekanntlich gelingt dies bei einer gepflegten Tasse Kaffee am besten. Nachdem die heiße Flüssigkeit im 15. Jahrhundert über die großen arabischen Handelsmetropolen Mekka und Medina das europäische Festland erreicht hatte, wurde gleichzeitig die Triebfeder der gesellschaftlichen Umwälzung mit an Land gespült.

Nachdem das arabische Monopol für den Kaffeeanbau im 17. Jahrhundert aufgeweicht wurde, führte dies gleichzeitig zu einem massiven Anstieg des Kaffeeimports. Das kräftige, koffeinhaltige Heißgetränk wurde nach und nach gesellschaftsfähiger, dies jedoch über Umwege. Zunächst war Kaffee der High Society und Avantgarde vorenthalten. Mit einer Prohibition sollte dieses Gesellschaftsdenken aufrechterhalten werden, sodass ausschließlich die oberen Schichten den Kaffeegenuss zelebrierten. Mit der Eröffnung des ersten Kaffeehauses 1647 in Venedig etablierte sich gleichzeitig das neue Gesellschaftsleben in Europa. Kaffeehäuser, die wie Pilze aus dem Boden schossen, wurden nunmehr beliebter Treffpunkt des Groß- und Kleinbürgertums, was erhebliche gesellschaftliche und gesellschaftspolitische Umwälzungen mit sich brachte. Kaffee hatte somit maßgeblichen Einfluss bei der Demokratisierung der Gesellschaftsschichten.

Welche Wirkung hat Kaffee auf den menschlichen Körper?

Das Gegenteil eines gesellschaftlichen Miteinanders ist die soziale Deprivation, die Isolierung beziehungsweise das Entbehren von sozialen Kontakten. Zahlreiche Studien konnten nachweisen, dass diese Form der Isolation negative Auswirkungen auf das persönliche Wohlbefinden, die Leistungsfähigkeit sowie Persönlichkeitsentwicklung hat. Menschen brauchen demzufolge Nähe, um sich körperlich, geistig und seelisch gesund zu fühlen. Kaffee spielt in diesem Zusammenhang nicht nur aufgrund des gesellschaftlichen Miteinanders eine übergeordnete Rolle, sondern ebenfalls aufgrund seiner pharmakologischen Wirkung. Hier genügt bereits ein Blick auf den wohl bekanntesten Inhaltsstoff der Kaffeepflanze, das Koffein. Molekular betrachtet, gehört der farb- und geruchlose Feststoff zu den sogenannten Stimulanzien, also Substanzen, die eine anregende Wirkung entfalten. Dies gelingt dem Molekül durch Anbindung an Rezeptoren im zentralen Nervensystem.

Neben der Beeinflussung des Antriebs ist der Wachmacher für zwischendurch ideal dafür geeignet, die körperlich psychische Konzentration zu steigern. Die Kaffeepause ist somit ein ideales Geschenk, um seinen Betriebsakku wieder aufladen zu können. Müdigkeitserscheinungen treten zurück und gleichzeitig erhöht sich die Herzfrequenz des Kaffeekonsumenten. Kaffee führt jedoch auch zur Entspannung und ist gerade bei stressigen Arbeitssituationen ein Grund, eine kurze Pause einzulegen. Wird das Kaffeepäuschen zusammen mit Kollegen zelebriert, führt dies gleichzeitig zum Teambuilding. Das Endresultat ist eine positive Arbeitsatmosphäre, welche positive Auswirkungen auf die Arbeitsleistung hat. Die Kaffeepause im Büro- oder Arbeitsalltag wird somit zur Begegnungsstätte.

Warum ist Kaffee so wichtig für das Gesellschaftsleben?

Kaffee wirkt stimmungsaufhellend und demzufolge ähnlich einem Antidepressivum. Das heiße Trendgetränk, welches statistisch häufiger konsumiert wird als Wasser, fühlt sich in jeder Gesellschaftsschicht zu Hause. Vielmehr ist Kaffee ein Spiegel der Gesellschaft und ein klarer Beweis, dass selbst unterschiedliche Gesellschaftsschichten zusammenfinden und fröhlich miteinander interagieren können. In diesem Zusammenhang ist das Heißgetränk ein Motor der Gesellschaft und der maßgebliche Antrieb zur Geselligkeit. Diese wiederum definiert sich durch ein hohes Maß an Menschenfreundlichkeit, Gemütlichkeit und Extravertiertheit. Man geht demzufolge aus sich heraus und bildet soziale Kontakte. Dies hat wiederum einen maßgeblichen Einfluss auf das eigene körperliche und seelische Wohlbefinden.

Menschen mit wenigen sozialen Kontakten achten statistisch weniger auf sich. Gleichzeitig wird durch die Einsamkeit seelischer und körperlicher Stress erhöht, der zu einem schlechten Schlaf sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen kann. Eine gesunde Gesellschaft wird von der WHO hingegen folgendermaßen definiert: Public Health ist die Förderung des physischen und psychischen Wohlbefindens einer Gesellschaft durch bevölkerungsbezogene Maßnahmen, die zur Lebensverlängerung sowie Krankheitsverhütung jedes Einzelnen führen. Die Kaffeekultur spielt in dieser Hinsicht eine übergeordnete Rolle, da diese das positive Gesellschaftsleben durch Teilhabe fördert.

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